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Rund um Wackernheim:

am roten Sand

Schutzzweck ist die Erhaltung und Entwicklung von

  • offenen Kalkflugsandflächen
  • Sandpionierfluren, Magerrasen, Brachflächen unterschiedlichster Art
  • Obstanlagen und Einzelobstbäumen
  • Trockenmauern und Hecken
  • Wald- und Quellenaustrittsbereichen an den Hangflächen
  • sowie von naturnahen Gewässerbereichen, von Ufergehölzen und Wiesen
  • Schilfflächen und Feucht- und Brachflächen in der Tallage
  • als Lebens- und Teillebensraum an diese Biotoptypen angepasster, seltener, und zum Teil gefährdeter, wildlebender Tierarten oder standorttypischer, seltener, zum Teil gefährdeter wildlebender Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften und ihrer Lebensgemeinschaften sowie - ihrer besonderen Eigenart und hervorragender Schönheit.

Von der Höhe aus bietet sich ein einzigartiger Blick über das Rheintal. Seltene und heimische Vogelarten sind z.B. Pirol, Mönchgrasmücke, Kuckuk, Zilpzalp, Grünspecht.

Ingelheimer Burgmauern

Ein Ausflug nach in den Nachbarort Ingelheim lohnt sich immer.
Der Rhein bei Freiweinheim ist sehr attraktiv und für Spaziergänge bestens geeignet.

Burgkirche

Die Burgkirche in Ober-Ingelheim stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Die sie umgebende Wehranlage wurde im 13./14. Jahrhundert gebaut und ist in sehr gutem Zustand. Im Bereich der Burgkirche wird das traditionelle Rotweinfest vor dieser einmaligen Kulisse gefeiert.
Die sogenannte Kaiserpfalz ist bis ins 8 Jahrhundert belegt.

Ingelheimer Dünen

Goethe 1814: “...fanden wir ganz eigentliche Dünen....”

Als sich Goethe mit der Fähre Ingelheim näherte, fielen ihm gleich die Dünen als landschaftliche Besonderheit auf.
Das sind sie für diese Gegend tatsächlich, sind sie doch eher Elemente der Küstenlandschaft.
Die Dünen sind am Ende der Eiszeit entstanden. Unsere Region war damals von Vereisungsgebieten im Norden und den Alpen im Süden in die Zange genommen worden. In den trocken-kalten Phasen blies der Wind über die offen liegenden Flächen der Schotterterrassen des Rheins und der Selz. Die losen Sandpartikel wurden etwas weiter zu Dünen aufgeweht, deshalb spricht man von Flugsanddünen. (Arbeitskreis Natur und Landschaft, Ingelheim)

Ingelheimer Dünen und Sande: (nicht Wackernheimer Gemarkung:)

  • Schutzzweck ist die Erhaltung und Entwicklung eines reich strukturierten Kalkflugsandbereiches mit Dünen, offenen Sandflächen etc.
  • als Standort seltener und gefährdeter wildwachsender Pflanzenarten, sowie Vogelarten
  • als wesentlicher Bestandteil des europ. Vogelschutzgebietes
  • wegen eines Biotopensystems von nationaler und mitteleuropäischer Bedeutung
  • wegen seiner Seltenheit besonderen Eigenart, seiner zum Teil hervorragenden Schönheit
  • sowie aus naturgeschichtlichen Gründen.

Bluetezeit

Wackernheim ist von Naturschutzgebieten umgeben, die sich - wie hier zum Beispiel zur Blütezeit - zum spazierengehen oder wandern eignen.

Die Flächen, die sich zum Rheintal neigen, stellen sich dem Betrachter mit ihren Streuobwiesen, Trockenmauern, Bäumen und Brachflächen als großer Garten dar.

Den Besucher erwartet eine Vielzahl von ungewöhnlicher Fauna und Flora, und natürlich soll das so bleiben. Es ist daher wichtig, dass sich Spaziergänger und Wanderer auf den Wegen aufhalten, und nicht querfeldein durch die Gemarkung ziehen, weil der ungestörte Bestand wichtig für Erhaltung und Weiterentwicklung ist.

Ober-Olmer Wald

Der Ober-Olmer Wald ist ein Waldgebiet in Rheinhessen / Rheinland Pfalz zwischen Mainz Finthen, Wackernheim und Ober-Olm - ein Naherholungsgebiet mit seltener Fauna und Flora. Von Wackernheim ist der Wald einfach über die Ober-Olmer-Straße zu erreichen, die Durchfahrt ist allerdings für Autofahrer gesperrt.

Die Geschichte des Ober-Olmer Waldes und weitere Informationen finden sie auf der Internetseite des Waldes

Rabenkopf

Schutzzweck ist:

  • die Erhaltung und Entwicklung eines reichstrukturierten Kulturlandschaftsbereiches mit seiner Vielfalt an unterschiedlichen Lebensbedingungen von trockenen Böden, Sand- und Felsbereichen bis hin zu Quellen, Feucht- und Gewässerbereichen
  • als Lebensraum für wildlebende Pflanzen und Tierarten
  • wegen der Bedeutung der Kalkflugsande und Dünen, einem System von nationaler und mitteleuropäischen Bedeutung für Arten und Biotopschutz
  • wegen seiner Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragender Schönheit.

Rheinufer

Das Rheinufer in Heidesheim-Heidenfahrt, welches Sie in wenigen Minuten von Wackernheim aus erreichen können, gilt als Vorbild für einen gelungenen Planungsprozess und beispielhafte Gestaltung.

Diese neue Gestaltung des Rheinufers ist mit dem Gottfried Kühn-Preis 2004 für Landschaftsarchitektur in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.

Das Projekt aus der Kategorie “Objekte in der freien offenen Landschaft” wurde vom Land in Abstimmung mit der Gemeinde Heidesheim realisiert.
Sie können lange Spaziergänge und Radtouren unternehmen, sich unter schattigen Bäumen niederlassen, oder auch bei den Landwirten einkaufen, die vor Ort ihre Produkte anbieten.